Warum wir schlecht schlafen – Die häufigsten Ursachen

Warum wir schlecht schlafen – Die häufigsten Ursachen

Wenn du diesen Artikel liest, kennst du das wahrscheinlich selbst: Du bist müde, legst dich ins Bett – doch der Schlaf will nicht kommen. Die Gedanken kreisen, der Körper findet keine Ruhe und je länger du wachliegst, desto größer wird der Druck, endlich einschlafen zu müssen.

Auch ich habe das erlebt: Einschlafprobleme, nächtliches Grübeln, ständiges Aufwachen. Irgendwann habe ich angefangen, die Ursachen meiner Schlafprobleme genauer zu erforschen. In diesem Artikel zeige ich dir die häufigsten Gründe, warum wir schlecht schlafen – und welche Stellschrauben du kennen solltest.

Stress und Grübeln als Hauptursache für Schlafprobleme

Stress gehört zu den größten Ursachen von Schlafproblemen. Unser Körper produziert Stresshormone wie Cortisol, die uns wach und angespannt halten. Besonders Grübeln im Bett verstärkt die Situation: Wir wälzen Probleme oder denken an den nächsten Tag.

Mein Tipp: Atemübungen, Meditation oder ein „Gedanken-Tagebuch“ helfen nachweislich. Studien zeigen, dass das Aufschreiben von Sorgen die Einschlafzeit verkürzen kann (Journal of Experimental Psychology, 2018).

Schlafumgebung – oft unterschätzte Ursache für Schlafprobleme

Eine falsche Umgebung im Schlafzimmer ist eine stille, aber starke Ursache für Schlafprobleme. Faktoren wie Temperatur, Licht, Geräusche oder die Matratze spielen eine entscheidende Rolle.

  • Ideal sind 16–19 °C Raumtemperatur.
  • Dunkelheit fördert die Melatonin-Ausschüttung.
  • Störende Geräusche lassen sich mit White Noise oder Naturgeräuschen ausgleichen.

Ich selbst habe gemerkt, wie viel es ausmacht, das Zimmer vollständig zu verdunkeln. Erst mit blickdichten Vorhängen konnte ich wieder durchschlafen.

Bildschirmzeit und Blaulicht stören den Schlaf

Handy, Tablet oder Laptop im Bett gehören zu den unterschätzten Ursachen für Schlafprobleme. Das blaue Licht hemmt die Produktion von Melatonin – das Hormon, das uns müde macht.

Seit ich eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirme verzichte, schlafe ich deutlich schneller ein.

Ernährung und Genussmittel beeinflussen den Schlaf

Kaffee am Nachmittag, Alkohol am Abend oder schwere Mahlzeiten können die Qualität deines Schlafs stark verschlechtern. Auch wenn Alkohol anfangs schläfrig macht – er verhindert Tiefschlafphasen und führt zu häufigem Aufwachen. Leichte Mahlzeiten und der Verzicht auf Koffein am späten Tag können deine Schlafqualität sofort verbessern.

Unregelmäßiger Schlafrhythmus

Unser Körper besitzt eine innere Uhr. Unregelmäßige Schlafzeiten, Schichtarbeit oder „Social Jetlag“ am Wochenende sind klare Ursachen für Schlafprobleme.

Mein Tipp: Versuche feste Schlaf- und Aufstehzeiten einzuhalten – auch am Wochenende.

Körperliche und psychische Ursachen von Schlafproblemen

Nicht immer sind es nur Gewohnheiten. Auch Krankheiten, hormonelle Veränderungen, Schmerzen, Depressionen oder Angststörungen können hinter Schlaflosigkeit stecken.

Bei dauerhaften Schlafproblemen solltest du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Bewegung – zu wenig oder zu viel

Sowohl Bewegungsmangel als auch intensiver Sport kurz vor dem Schlafengehen können Schlafprobleme verursachen. Regelmäßige Bewegung am Tag wirkt sich positiv auf den Schlaf aus, aber Training sollte spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen enden.

Ursachen für Schlafprobleme kennen, besser schlafen

Die Ursachen von Schlafproblemen sind vielfältig: Stress, Grübeln, Bildschirmzeit, Ernährung, unruhige Schlafumgebung, Krankheiten oder Bewegungsmangel. Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Das Gute: Schon kleine Veränderungen können deine Schlafqualität deutlich verbessern. Je besser du deine persönlichen Ursachen erkennst, desto leichter findest du Lösungen.

Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest, lies die Artikelserie Besser Schlafen in 7 Schritten.


Und falls du Unterstützung durch Klänge suchst: Auf meinem YouTube-Kanal Hushiva findest du Brown Noise, Naturgeräusche und Meditationsmusik, die dich beim Einschlafen begleiten können.